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nicht erst Wochen später!
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Mai Rishon - Erster Mai
So. Vorgestern - am 1. Mai, dem Kampftag der internationale Arbeiterbewegung - hab ich nicht nur demonstriert, sondern auch gelernt. Nun kann ich alle 12 Monate (des weltlichen Kalenders) auf Hebräisch aussprechen!!! Und ihr könnt das auch...

"Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember."

Und weil das so einfach war bleibt nun noch Zeit, sich die neuen Fotos anzuschauen. Übrigens ist das Durchschnittsalter auf der Maikundgebung ungefähr 40 Jahre unter dem etwa in Hamburg oder Hannover anzutreffenden gewesen. 03.05.2004

>>>> zu den fotos


Ladezeit
Diese News-Seite scheint mir so langsam doch ziemlich überfrachtet. Falls jemand der Meinung ist, das Laden dieser Seite sei nicht mehr zuzumuten, nehme ich Kritik gerne entgegen. 02.05.2004.


Ansonsten sind auch ältere News noch aktuell...
Maccabi Tel Aviv (siehe unten) ist am 1.5. Europapokalsieger im Basketball geworden.
Der Jahrestag der Befreiung vom Faschismus rückt näher (Demo). 02.05.2004.


Bewahrheitung

Eine nicht represantive, aber dennoch recht aufschlussreiche Studie zu Elias Canettis Masse und Macht (siehe "BOOK") konnte ich vor ein paar Tagen in der Küche von mir und meinem russischen Mitbewohner Leon abschließen. Dazu untersuchte ich einige Behauptungen, die ich von Seite 26 zitiert hatte noch einmal fotografisch:

Die Eigenschaften der Masse
1. Die Masse will immer wachsen.
2. Innerhalb der Masse herrscht Gleichheit.
3. Die Masse liebt die Dichte.
4. Die Masse braucht eine Richtung.

März 2004, April 2004 (v.o.n.u.) 26.04.2004

Feier- und Arbeitstage
Pessach (Rückkehr des jüdischen Volkes aus Ägypten) und Ostern (Rückkehr der Eier von den Hasen) sind nun vorbei, Sara, die mir hier einen Besuch abgestattet hat (siehe Fotos) wieder in Hamburg und ich geh wieder fleißig arbeiten. Und zwischen Pressearbeit für eine Benefizkonzertreihe für meinen Brötchengeber in der BRD (siehe unten) und Staatsbesuchen auf unserem Begegnungscampus ist auch wieder mal die Möglichkeit da, ein Update hochzuladen.
Sonntag/Montag war hier Shoa-Gedenktag, bei dem es morgens zwei sehr bewegende Schweigeminuten mit Sirenenuntermalung gab, bei der alles still stand, Fahrzeuge stehen blieben, die Arbeit niedergelegt wurde und sich nichts mehr rührte. Nächste Woche gibt es eine ähnliche Prozedur für die in Kriegen gefallenen israelischen SoldatInnen, anschließend ist der 56. Unabhängigkeitstag.
Darüber, über meine Fortschritte im Hebräischen und die israelische Musikszene demnächst mehr auf diesem Kanal; wer sich für Herz und Schmerz interessiert, muss schon zum Telefonhörer greifen oder auf den privaten Schriftverkehr zurückgreifen. This is not the place for it. 22.04.2004


Shalom - Salam: Benefiztournee für Givat-Haviva
Wer Violinen- und Klaviermusik, sowie Gedichte mag, oder einfach nur mal Geld für was sinnvolleres als Astra ausgeben möchte, kann (leider weder in Hannover noch Hamburg, aber z.B. Berlin, Leipzig, Oldenburg) die Konzerttournee vom Duo Rubin und Anis Hamadeh bewundern.
Infos dazu schreibe ich hier nicht noch mal ausführlich hin, folgt einfach dem u.a. Link, dort sind die Infos, die ich während meiner Arbeitszeit dazu verfasst habe. 19.04.2004
>>>> www.givat-haviva.net
>>>> www.duorubin.de
>>>> www.anis-online.de

Demo-Ankündigung (1)
Am 8. Mai jährt sich die Befreiung vom Faschismus zum 59. Mal. Wieder einmal Gelegenheit, den deutschen Zuständen entgegen zu treten. Zum Beispiel bei der antifaschistischen Demonstration in Rostock. 04.04.2004


>>>> www.links-lang.de


Widersprüche
So sieht halt die Realität manchmal aus. Hamaskämpfer mit Gottesauftrag den Staat Israel zu vernichten und ein Kind das dazu insrumentalisiert wird, mit Palästinaflagge vorneweg zu laufen. Tja. Da hat bloß die Propagandaabteilung vergessen, ihm ein Tarnhemd über den Pulli des jüdischen Sportvereins Maccabi Tel Aviv zu ziehen. 04.04.2004

Das eigene Gesicht nicht erkennen
Da unten links auf dem Foto aus dem Kosmonaut-Club. Bin das eigentlich ich? Spürnasen schreiben ihre Erkenntnisse ins Gästebuch! 03.04.2004
>>>> "schnell-scroll"

Der russische Witz (2)
Im Wald kommt ein verschwitzter russischer Jäger erschöpft am Hochsitz von zwei anderen russischen Jägern an und bittet um einen Schluck Wodka.
– Ich habe eben gerade einen riesigen Braunbären geschossen. Mit einem Schuss. Und nachdem ich das Vieh erlegt habe, hab ich gemerkt, dass das meine letzte Patrone war. Glück gehabt, dass das Tier sich nicht mehr regen konnte. Ich stand ihm Auge in Augen gegenüber. Und jetzt brauch ich noch nen Schluck Wodka.
- Und...?!
- Da dreh ich mich um und hinter mir hat sich ein Rudel Wölfe versammelt! Kann ich noch einen Schluck haben?
- Und dann...?!
- Ich bin gerannt, was das Zeug hält! Aber jetzt brauch ich erstmal noch etwas Wodka!
- Und...
- Ich konnte grad noch einen Baum erreichen und... kann ich noch mal die Flasche sehen?
- Und die Wölfe sind abgehauen?
- Ich konnte mich nicht auf dem Baum halten, ich war zu erschöpft. Darf ich noch einen Schluck Wodka?
- Und dann...?
- Dann haben sie mich gefressen!
03.04.2004


Null Check am Point
So so. Ist einiges los in Hamburg, wie ich auf Indymedia lesen darf. Da werden doch an den Landungsbrücken tatsächliche Checkpoints aufgebaut, an denen sich "israelische" Grenzpolizisten über Selbstmordattentäter ärgern. 30.03.2004


>>>> de.indymedia.org/2004/03/77374.shtml
>>>> www.antifa-hamburg.com

Jerusalem - Die Stadt, die bescheuert macht
So. gestern war ich zum zweiten Mal in Jerusalem. Zum ersten mal in meinem Leben in der berühmten Altstadt. Und... Mmh, ja. Ganz nett. Aber, was da alle immer fürn Wind drum machen, bleibt mir schleierhaft. Naja. Wer sich für Fotos von Menschen, die ihre Plastiksouveniers auf Jesus Grabplatte auspacken, mit Leihkreuzen durch die Gegend laufen oder mit Plüschpuppen Christus Leidensweg nachspielen interessiert, wird hier glücklich...
Wie schön, dass unser Büro in Tel Aviv ist! 30.03.2004

>>>> siehe fotos


Der russische Witz (1)
Ein Israeli, ein Engländer und ein Russe haben sich in einer Kneipe zum Wetttrinken verabredet. Für jeden ist ein Gedeck auf der Theke bereitgestellt: je 20 Trinkgefäße nach der Größe sortiert aufgereiht von einem Minischnappsglas bis hin zur Literflasche. Der Israeli beginnt mit dem Schnappsglas und kippt schon beim achten Glas um.
Der Engländer fängt ebenfalls beim kleinsten Trinkgefäß an und bricht kurz elendig zusammen, als er die letzte Flasche ansetzen möchte.
Nun ist der Russe an der Reihe. Er trinkt als erstes die Literflasche. Und trinkt und trinkt locker weiter. Vor dem letzten kleinem Shooter wischt er sich den Mund trocken und hört auf zu trinken. Die Kneipengäste, die das Saufgelage der drei interessiert verfolgt hatten sind erstaunt und fragen ihn, weshalb er den letzten Zentiliter nicht auch noch geschluckt hat.
"Wir Russen wissen, wann genug ist!" 20.03.2004


Mein Pyjama
Bei jeder guten Reise ziemt es sich, bei aller Achtsamkeit, mindestens ein Utensil zuhause zu vergessen. Darüber ist in der Regel gut hinweg zu kommen, und auch aus der Episode meiner Unachtsamkeit resultiert kein ernsthafter Schaden. Ich habe meinen Pyjama in Hamburg gelassen.
{...weiter lesen}
19.03.2004


Der israelische Witz (2)
Osama Bin-Laden calls Yasser Arafat:
-"Listen, Yassi, there is something that I don't understand.
We are both terrorists, we both killed thousands of innocent
people, but all the world is hunting only me, and at the same time
you are the honorable Nobel-Prize for Peace Winner! What is your secret?"
"Oh, it is very simple, Osammame.
I kill only Jews!" 18.02.2004


Der israelische Witz (1)
David Levy tritt an die Himmelspforte und fragt den diensthabenden Engel skeptisch: "Sag mir eins. Sind hier Piloten im Himmel?" - "Wo denkst du denn hin!", erwidert dieser: "Hier gibt es definitiv keine Piloten."
- "Ich möchte lieber in der Hölle schmoren, als hier nur einen von diesen angeberischen, coolen Piloten zu sehen, in diesen beschissenen blauen Uniformen, in denen sie so verdammt wichtig rüberkommen und dutzende von Begehrerinnen finden und sich für die allergrößten halten."
Nach der zehnte Bestätigung des Engels, Piloten würden bestimmt nicht in den Himmel kommen, ist David Levy bereit, sich eine Harfe geben zu lassen und einzutreten.
Doch das erste was er sieht ist ein sonnengebräunter Mann: Sonnenbrille, Pilotenuniform mit goldenen Streifen, umgeben von hübschen jungen Damen, die andächtig seinen Späßchen lauschen.
Verzweifelt stürzt David Levy zurück, um sich bei dem Engel zu beschweren:
- "Was soll das? Was soll das? Du hast mir doch eben 10mal gesagt, es gäbe hier keine Piloten! Wer bitte ist das? Das ist doch definitiv ein beschissener Pilot!"
- "Ach der...", meint der Engel, "... das ist Gott." 18.03.2004


>>>> www.elal.co.il


Feiern wie in Tel Aviv
Das die Welt ein Dorf ist interessiert niemanden. Das man wenn man in Tel Aviv feiern geht zufällig die Freundin von der Tochter von seiner HWP-Dozentin trifft ist in einem Dorf auch nicht soo ein großer Zufall. Aber auch wenn es das Béi Chéz Heinz und den Golden Pudel Club nur einmal gibt, kann man hier auch ganz gut feiern; z.B. im Kosmonaut. Und wem T.A. zu weit weg ist, aber grad zufällig in Berlin abhängt, wird da - durch regelmäßigen DJ-Austausch - auch ganz gut bedient. Bloß, dass einem da ungefragt und kostenlos acht Jägermeister eingeschenkt werden kann ich nicht versprechen. 18.03.2004


>>>> www.funclub.co.il


Kosher Pizza
Lecker Pizza gibt es in der Rehov Sheinkin. Schön dünn, kross und mit vielen leckeren frischgebratenen Gemüsesorten nach Wahl live belegt und im Steinofen gebacken. Ein Paradies für unsere vegetarischen MitbürgerInnen! Als jemand, der auf einem gebackenem Hefeteig neben Artischocken, Kapern und Käse auch gerne die eine oder andere Scheibe Schinken liegen hat, komme ich hier nicht zu 100% auf meine Kosten. Das ist so, weil: Fleisch und Milchprodukte zusammen: das geht nicht: weil: nicht kosher!
Das hat man hier schnell raus. Auch dass im Supermarkt die Kühltruhen mit Käse und Milch am Eingang und die mit den lecker Würsten und Rinderhälften in der hintersten Ecke aufgestellt sind.
Die Person, die die Webseite gestaltet hat, auf dem man per Kreditkarte einen Pizzaboten irgendwo hier in Israel auf seine Vespa schicken kann, damit er (oder sie) einer Patroullie (=5) oder Einheit (=90) SoldatInnen mit Pizza und Soft-Drinks beliefert wusste dies offensichtlich nicht.
So ist das Logo von pizzaidf.org ein prima Beispiel für Trial-and-Error-Learning und für die Möglichkeiten digitaler Bildnachbereitung. (bitte langsam scrollen!)

Dies sieht mir doch sehr nach einer Pizza Salami aus!
...und nachgeholfen mit ein bisschen Copy-Käsestellen - Paste-über Wurststellen wird eine koshere Pizza Magaritha draus!

Ich lege meine Hand dafür in den Steinofen, dass ich nicht für die Bildverarbeitung verantwortlich bin. Wer es selbst nachprüfen will:

>>>> www.pizzaidf.org . . . . 18.03.2004

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